15. Juni 2013 – 1. JUGI-Ausflug!

Am 15. Juni 2013 trafen sich in aller Frühe 80 JUGI-Kinder, 3 Hilfsleiter und 13 Erwachsene Leiter in der Sproochbrugg. Nach dem Fassen der JUGI-Shirts leuchtete die Masse hellblau und die Spannung stieg! 2 Car standen bereit, um uns alle in die Flumserberge zu fahren. Nach ca. 1.5 Stunden Fahrt – die meisten Kinder waren noch etwas müde – stiegen wir bei der Station Tannenheim aus dem Car. Mit 12er Gondelis fuhren wir den Berg hinauf bis zur 1. Station Prodalp. Dort sichteten wir bereits den Kletterpark, unser Ziel des heutigen Ausflugs. Die Rucksäcke durften wir deponieren und dann hiess, sich eine Weile in Geduld zu üben, bis alle Kinder und Erwachsene ein „Klettergstältli“ angezogen bekamen. Die 1. Gruppe durfte dann aber bald schon los, um die Instruktionen entgegenzunehmen. Auch unsere kleinsten JUGIler (von der Grösse her) waren schon bald bereit und stürmten den Mini-CLiiMBER. Der Unterschied zum normalen CLiiMBER: der Parcours mit den Stationen befand sich im unteren Teil, wo wir jederzeit eingreifen hätten können. Zudem mussten sich die Kinder nur am Anfang 1x sichern und konnten dann durchklettern, ohne sich wieder umzuhängen.

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Bald schon wimmelte es auf dem ganzen Seilpark, den wir während 3 Stunden für uns reserviert hatten, von JUGI-Kindern mit blauen T-Shirts! Die Parcours waren unterteilt in blau, rot und schwarz und bei jeder Plattform hatte man die Möglichkeit, sich verschiedene Schwierigkeitsstufen für die nächsten Hindernisse auszusuchen. Manchmal riefen Kinder um Hilfe, weil sie die Karabiner nicht öffnen konnten oder ähnliches. Statt das jedes Mal ein Leiter zur Hilfe eilte, haben sich die Kinder gegenseitig geholfen. Nicht nur die grossen J&S Turner waren da gefragt, nein; einfach jeder, der einige Centimeter grösser war als der Hilfesuchende, konnte helfen. Manchmal brauchte es einfach nur die Muskeln von einem 2. Kind, um ein Hindernis zu überwinden. Aus unserer Sicht war der Seilpark ein Erfolg, weil:
1.  alle Kinder den Seilpark besuchen durften. Teilweise ist es jüngeren Kindern in der Schweiz nicht erlaubt zu klettern.
2. wir mit diesem Ziel alle Altersgruppen unserer JUGI-Kinder angesprochen haben.
3. wir alle beieinander  waren.
4. sich die Kinder gegenseitig halfen.
Die Instruktoren des Seilparks waren ziemlich grosszügig, denn auch unsere kleinsten JUGIler durften mit einer 1 : 1 Betreuung auf die höhere Plattform. Gottlob waren wir genug Leiter, sodass dies überhaupt möglich wurde.

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Um 12.30 Uhr machte sich dann die 1. Gruppe Leiter mit Kindern auf den Weg zur Feuerstelle. Unterwegs kamen wir an einem Bächlein vorbei, das uns zum Spielen einlud. Glücklicherweise hatte es bereits eine Feuerstelle und so entschieden wir, hier zu picknicken. Da alle mit anpackten und Holz gesucht haben, brannte schon bald ein Feuer. Die Kinder hatten einen Bärenhunger! Nach dem Essen spielten die Kinder am Bach, bauten Staudämme, leiteten Wasser um und hatten einfach Spass.
Auf dem Heimweg machten wir erneut Halt beim Spielplatz beim Seilpark. Das riesige Hüpfkissen zog die Kinder magisch an und so konnten sie nochmals überschüssige Energie loswerden. Bevor wir uns auf den Weg ins Tal machten, mussten die Kinder erneut durchgezählt werden. Dass wir wie am Mittag plötzlich 3 Kinder zuviel dabei hatten, sorgte für einige Lacher bei den Erwachsenen!
Nach 1 Stunde Marsch kamen wir wieder in Tannenheim an, wo die beiden Car schon auf uns warteten. Erneut alle Kinder durchzählen und ab ging es nach Hause, wo wir kurz vor 19.00 Uhr eintrafen.
Kinder wie Leiter waren einer Meinung, dass der Ausflug gelungen war und wir gespannt sind, was uns nächstes Jahr erwarten wird!

Bilder vom JUGI-Ausflug in die Flumserberge

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